Was ist Fakt in der Landwirtschaft ?

Eckert, H. KUL-TreibhausgasbilAnz

 
Dr. Hans Eckert legte im Jahre 2006 gemeinsam mit seinen Kollegen die Methode zur "Erfassung und Bewertung von Treibhausgasemissionen im landwirtschaftlichen Betrieb" vor. Damit ergänzte er das von ihm maßgeblich gestaltete Verfahren "Kriterien der umweltverträglichen Landwirtschaft" (KUL) um Kriterien zur Treibhausgasbilanz. Dank dieser methodischen Vorleistung konnten ab 2006 für alle KUL-Betriebe die Kriterien
  • Spezifische Treibhausgas-Emission und
  • Treibhausgas-Saldo
berechnet und bewertet werden.
 
Diese Leistung bildete die Grundlage für die rechtzeitige und ständige Befassung mit den Auswirkungen der unterschiedlichen Formen der Landbewirtschaftung und für die Diskussion und Simulation möglicher Anpassungsreaktionen der Landwirtschaft auf die Klimaveränderungen.

Der KUL-Datenpool für die Jahre 1993 bis 2019 mit bundesweit über 900 Betriebsauswertungen und die rückwirkende Berechnung der betrieblichen Treibhausgasbilanzen schufen die Voraussetzungen dafür, dass Eckert und seine Kollegen immer wieder auf inzwischen 938  einzelbetriebliche Treibhausgasbilanzen zugreifen konnten und können.

So beruhen auch die "Agrarfakten Treibhausgase" von 2013, die Agrarfakten-Extra zum "Klimaschutzplan 2050" und die aktuellen Agrarfakten "Klimaeffekte der Landwirtschaft" auf der methodischen Vorleistung von ECKERT und der Anwendung seiner Methode.

Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen an den Agrarfakten "Klimaeffekte der Landwirtschaft" nur sehr eingeschränkt mitwirken.

Das Veröffentlichungsmanuskript von 2006 lesen sie bitte hier: Eckert Vortrag THG-VDLUFA.pdf (199425)

 

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