Was ist Fakt in der Landwirtschaft ?

AgrarFakten Öko-Landbau

Ist der Öko-Landbau eine nachhaltige Bewirtschaftungsform?

Gerhard Breitschuh, Hans Eckert, Erich Grantzau und Martin Körschens

Die verstärkte Propagierung des Öko-Landbaus begann Ende der 1980er Jahre. Begünstigend wirkte die Krise der europäischen Landwirtschaft, die durch kaum noch beherrschbare Überschüsse an Nahrungsgütern und massive Umweltvorwürfe ausgelöst wurde und zu einem erheblichen Vertrauens- und Attraktivitätsverlust der konventionellen Landwirtschaft führte.
Durch die Agrarreform 1992 wurde der Öko-Landbau als produktionssenkende und vermeintlich umweltentlastende Maßnahme gefördert. Damit erlangte das Verfahren politische Anerkennung, wirtschaftliche Vorteile und gesellschaftliche Sympathie, die sich in der Produktnachfrage durch eine finanziell gut situierte Käuferschaft niederschlug. Diese war gern bereit, für die als „gesund“ erklärten Bio-Lebensmittel einen erheblichen Aufpreis zu zahlen, verbunden mit dem Gefühl, damit zugleich etwas Gutes für die Umwelt zu tun.
Der Öko-Landbau reagierte auf diese Entwicklung mit einem neuen Selbstbewusstsein. Das kommt sowohl in der Eigendarstellung als auch in einer zunehmend aggressiven Argumentation gegenüber der konventionellen Landwirtschaft zum Ausdruck. Dass dies vielfach auf Kosten der Solidität erfolgt, wird offensichtlich billigend in Kauf genommen, wie einige Beispiele zeigen ...

 

Weiterlesen der Agrarfakten Öko-Landbau:      AF Oko 31 220513.pdf (147,4 kB)

 

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