Was ist Fakt in der Landwirtschaft ?

AGRARFAKTEN

Anwendung des Terra-Preta-Verfahrens in der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion – was ist dran?

Rainer Kluge, Jürgen Reinhold und Gerhard Breitschuh

 

Veranlassung

Terra Preta, die legendäre Schwarzerde der Indios aus Amazonien, beschäftigt in jüngster Zeit engagierte Laien, Medien und auch Wissenschaftler. Die Möglichkeiten der Terra Preta werden intensiv, vor allem aber kontrovers diskutiert. Die Befürworter behaupten, dass die Bodenfruchtbarkeit mit dem Terra-Preta(TP)-Verfahren dauerhaft erhalten werden könne. Experimentelle Belege dafür liegen jedoch noch nicht vor. Düngungs- und Bodenspezialisten aus den Agrarwissenschaften bezweifeln allerdings, dass das TP-Verfahren für die hiesige Landwirtschaft eine relevante Bedeutung erlangen wird.

Eine Bestandsaufnahme aller verfügbaren Fakten und Erfahrungen soll dazu beitragen, sich mit folgenden Auffassungen der Protagonisten auseinanderzusetzen:

  • Das TP-Verfahren gewährleistet „... die möglichst hohe Kohlenstoff(C)-Bindung im Boden (C-Sequestrierung) als maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz.“ (GLASER 2012)
  • Das TP-Verfahren sichert „... dauerhaft Höchsterträge bei optimaler Nährstoffversorgung ohne zusätzliche Mineraldüngung auf der Grundlage sehr hoher Humusgehalte (deutlich oberhalb anzustrebender Humusgehalte der konventionellen Pflanzenproduktion).“ (RECKIN 2012, HECKEL und PIEPLOW 2010, DUNST 2012).

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weiterlesen unter: AF Terra Preta 39 GB RK 270913.pdf (188,8 kB)

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