Was ist Fakt in der Landwirtschaft ?

Bodendruck-Bodenverdichtung

 
Die Druckbelastung durch leistungsfähigere aber auch schwerere Maschinen und Geräte überstieg häufig die Belastbarkeit der Ackerböden. Gegenmaßnahmen betreffen die Verminderung des Bodendrucks durch Reifenbreite, Radgröße und Luftdruckabsenkung, Verringerung der Feldtransporte (Erntegutübergabe am Feldrand) und die Minimierung des mechanischen Eingriffs in das Bodengefüge.

Die Relation zwischen der technogenen Druckbelastung und der Druckbelastbarkeit der vorhandenen Böden wird mit dem “Belastungsquotienten” (BQ) quantifiziert und bewertet. Als maximal tolerabel wird bei Unterstellung der standortabhängigen Bodenfeuchtespanne ein BQ von 1,25  betrachtet.
 
Ausgewiesen wird der Belastungsquotient für die häufigsten, belastungsintensiven Arbeitsgänge und für jede vorhandene Bodenform bei zwei für den Vegetationsverlauf typischen Bodenfeuchtegehalten (100 und 75 % Feldkapazität). Bewertet wird das gewogene Mittel der wichtigsten Arbeitsgänge für den gesamten Betrieb.
Die Datengrundlage liefern KUL*)-Betriebsauswertungen.

*) KUL-Kriterien umweltverträglicher Landbewirtschaftung; Datenspeicher mit bundesweit mehr als 900 Betriebsauswertungen mit ca. 800.000 ha für 500 Betriebe (siehe agrarfakten.de/Umweltverträglichkeit).

 

Bodendruck - Bodenverdichtung - Testen sie ihr Wissen

Ist die technogen verursachte Verdichtungsgefährdung der Böden in den KUL-Betrieben von 1994 bis 2017





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